Bilanzsumme leicht gestiegen

 

 

Veränderung

BILANZ PER IN [MIO. €]

30.06.201531.12.2014

absolut

%

Bilanzsumme

56.392

55.883

+509

+0,9

Aktivseite

Langfristige Vermögenswerte

46.572

45.530

+1.042

+2,3

Kurzfristige Vermögenswerte

9.820

10.353

-533

-5,1

Passivseite

Eigenkapital

15.331

14.525

+806

+5,5

Langfristiges Fremdkapital

27.491

28.527

-1.036

-3,6

Kurzfristiges Fremdkapital

13.570

12.831

+739

+5,8

Der Konzern-Abschluss wird gemäß den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt. Es gab keine wesentlichen Änderungen in den IFRS-Vorschriften und zu den Konsolidierungs- und Rechnungslegungsgrundsätzen des DB-Konzerns, aus denen sich Veränderungen für den Konzern-Abschluss ergeben würden.

  • Die Bilanzsumme ist per 30. Juni 2015 leicht gestiegen.
  • Die langfristigen Vermögenswerte lagen per 30. Juni 2015 oberhalb des Vorjahresendwerts. Maßgeblich dafür war unter anderem der Anstieg der derivativen Finanzinstrumente (+405 Mio. €) zur Absicherung von Währungskurseffekten bei unseren Fremdwährungsanleihen. Des Weiteren wirkten der Anstieg des Sachanlagevermögens (+297 Mio. €), vor allem infolge von Infrastrukturinvestitionen bei DB Netze Fahrweg, sowie währungsbedingt höhere immaterielle Vermögenswerte (+135 Mio. €).
  • Der Rückgang der kurzfristigen Vermögenswerte wurde maßgeblich durch den Rückgang der flüssigen Mittel (–1.217 Mio. €) beeinflusst. Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+407 Mio. €), der sonstigen Forderungen und Vermögenswerte (+227 Mio. €) sowie der Vorräte (+67 Mio. €) wirkte dämpfend.
  • Strukturell ergab sich daraus eine leichte Verschiebung in Richtung der langfristigen Vermögenswerte.

Auf der Passivseite stieg das Eigenkapital per 30. Juni 2015 an. Dies resultierte aus in den Rücklagen erfassten Änderungen im Zusammenhang mit der Neubewertung von Pensionen (+690 Mio. €). Hier hatte ein für die Bewertung höheres Zinsniveau einen signifikanten Einfluss. Zudem wirkten das positive erwirtschaftete Ergebnis des ersten Halbjahres 2015 (+391 Mio. €), in den Rücklagen erfasste Änderungen im Zusammenhang mit Volatilitäten von Sicherungsgeschäften insbesondere zur Absicherung von Energiepreisen (+212 Mio. €) sowie ebenfalls in den Rücklagen erfasste Änderungen im Zusammenhang mit Volatilitäten von Währungen (+194 Mio. €). Die Dividendenzahlung an den Bund (–700 Mio. €) wirkte gegenläufig eigenkapitalmindernd. Bei überproportionalem Anstieg des Eigenkapitals im Vergleich zur Bilanzsumme stieg per 30. Juni 2015 auch die Eigenkapitalquote.

  • Das langfristige Fremdkapital ging deutlich zurück. Diese Entwicklung wurde vor allem durch den Rückgang der Pensionsverpflichtungen sowie der langfristigen Finanzschulden getrieben.
  • Hingegen stieg das kurzfristige Fremdkapital gegenüber dem Vorjahresendwert an. Hier wirkte vor allem der Anstieg der kurzfristigen Finanzschulden, der sonstigen Verbindlichkeiten sowie der sonstigen Rückstellungen. Der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, vor allem infolge von Nachholeffekten nach dem Anstieg am Vorjahresende, wirkte dämpfend.

In der Struktur der Passivseite ist der Anteil des langfristigen Fremdkapitals an der Bilanzsumme per 30. Juni 2015 auf rund 49% zurückgegangen (per 31. Dezember 2014: rund 51%). Der Anteil des kurzfristigen Fremdkapitals ist per 30. Juni 2015 hingegen leicht gestiegen, und zwar auf rund 24% (per 31. Dezember 2014: rund 23%).

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