Finanzlage

Die finanzwirtschaftliche Steuerung des DB-Konzerns zielt außer auf die nachhaltige Steigerung des Unternehmenswerts auch auf die Einhaltung einer für die Wahrung einer sehr guten Bonitätseinstufung angemessenen Kapitalstruktur. Die dafür verwendeten Kennzahlen Tilgungsdeckung, Gearing und Netto-Finanzschulden/EBITDA wer-den im Abschnitt Wertmanagement erläutert.

Am Finanzmanagementsystem des DB-Konzerns hat es im ersten Halbjahr 2015 keine Änderungen gegeben.

Für den langfristigen Bereich steht dem DB-Konzern unverändert ein Debt-Issuance-Programm in Höhe von 20 Mrd. € zur Verfügung. Dieses haben wir im ersten Halbjahr 2015 nicht weiter in Anspruch genommen. Zudem mussten auch keine Anleihen getilgt werden, sodass uns per 30. Juni 2015 weiterhin ein freies Emissionsvolumen von 2,8 Mrd. € zur Verfügung stand.

Im kurzfristigen Bereich stand uns per 30. Juni 2015 unverändert ein Multi-Currency-Multi-Issuer-Commercial-Paper-Programm über 2 Mrd. € zur Verfügung. Dieses war per 30. Juni 2015 nicht in Anspruch genommen (per 31. Dezember 2014: keine Inanspruchnahme).

Zudem verfügten wir per 30. Juni 2015 über garantierte ungenutzte Kreditfazilitäten in Höhe von 2,0 Mrd. € (per 31. Dezember 2014: 2,0 Mrd. €) mit einer Restlaufzeit von 1,0 bis 2,0 Jahren sowie über eine weitere garantierte ungenutzte Kreditfazilität in Höhe von 0,1 Mrd. € (per 31. Dezember 2014: 0,1 Mrd. €).

Darüber hinaus konnten wir auf Kreditlinien für das operative Geschäft in Höhe von 2,0 Mrd. € zurückgreifen (per 31. Dezember 2014: 1,7 Mrd. €). Diese Linien, die den Tochtergesellschaften weltweit zur Verfügung gestellt werden, umfassen sowohl die Finanzierung von Working Capital als auch die Bereitstellung von Avalen.

Im ersten Halbjahr 2015 wurden keine größeren Finanzierungsleasingtransaktionen abgeschlossen. Das bestehende Volumen verringerte sich durch ausgelaufene Geschäfte.

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