Naturschutz

Ausgleichsmaßnahmen auf der Strecke Karlsruhe – Rastatt

Wenn wir Bahnanlagen neu bauen oder bestehende um-gestalten, berücksichtigen wir den Schutz der Natur bereits während der Planung. Ziel ist es, Eingriffe in Natur und Landschaft weitgehend zu vermeiden. Sollten dennoch Beeinträchtigungen auftreten, streben wir einen Ausgleich oder Ersatz an. Ein Beispiel sind die Ende April 2015 abgeschlossenen Ausgleichsmaßnahmen auf dem Strecken-abschnitt Karlsruhe – Rastatt. Auf einer Gesamtfläche von rund 30 ha wurden verschiedene Laubbäume, Sträucher, Hecken, Streuobstwiesen und Grünlandflächen angelegt. Für den Bau des Tunnels bei Rastatt wurden streng geschützte Zauneidechsen in ein neues Habitat umgesiedelt.

Im Dialog zum Naturschutz

Anfang März fand die 7. Fachtagung Naturschutz des DB-Konzerns als Dialogplattform für interne und externe Naturschutzbeauftragte statt. Rund 300 Experten diskutierten unter anderem über Projekte zu Hilfen für die Überquerung von Verkehrswegen für Tiere sowie zum Vogelschutz an Oberleitungen.

Anfang 2015 startete in Bayern ein Pilot, um nicht mehr benötigte Bahnflächen der Natur zurückzugeben. Darauf hatten sich 2014 der DB-Konzern und die Umweltverbände verständigt. In »Flächendialogen« entwickeln die Beteiligten eine Vorgehensweise zur Identifikation geeigneter Flächen.

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