Entwicklung im ersten Halbjahr 2015

  • Leistungsrückgänge bei der Fahrzeuginstandhaltung.
  • Belastungen durch Faktorkostensteigerungen.
  

 

1. Halbjahr

Veränderung

DB Dienstleistungen

2015

2014

absolut

%

Gesamtumsatz in Mio. €

1.521

1.507

+14

+0,9

Außenumsatz   in Mio. €

124

120

+4

+3,3

EBITDA bereinigt in Mio. €

118

119

–1

–0,8

EBIT bereinigt in Mio. €

21

28

–7

–25,0

Brutto-Investitionen in Mio. €

134

106

+28

+26,4

 Mitarbeiter per 30.06. in VZP25.25726.103–846–3,2

Die Entwicklung des Geschäftsfelds DB Dienstleistungen ist im Wesentlichen von dessen Unterstützungscharakter für DB-konzerninterne Kunden geprägt. Den größten Teil
des Gesamtumsatzes stellen daher unverändert die Innenumsätze (1.397 Mio. €) dar. Diese bewegten sich leicht über dem Vorjahresniveau (+0,7%). Preis- und mengenbedingte positive Effekte unter anderem im Bereich der Telekommunikations- und IT-Dienstleistungen wurden dabei durch Nachfragerückgänge und Struktureffekte bei der Instandhaltung von Schienenfahrzeugen nahezu vollständig aufgezehrt.

Der Materialaufwand (–1,0%) hat sich verringert. Die negativen Effekte durch erhöhten Fremdleistungsbezug bei DB Services wurden durch den Leistungsrückgang sowie Struktureffekte aufgrund des Produktmixes bei der Instandhaltung von Schienenfahrzeugen und Preiseffekte durch geringere Kraftstoffkosten bei DB Fuhrpark abgeschwächt.

Der Personalaufwand (+4,0%) erhöhte sich tarifbedingt. Gegenläufig wirkten Mengeneffekte.

Die Abschreibungen (+6,7%) lagen infolge der gestiegenen Beschaffung von geringwertigen Wirtschaftsgütern im IT-Bereich sowie des Ausbaus der eigenen Fahrzeugflotte bei DB Fuhrpark deutlich über dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums.

Insgesamt ergab sich im ersten Halbjahr 2015, getrieben durch den erhöhten Personalaufwand, den Beauftragungsrückgang der DB Fahrzeuginstandhaltung sowie Faktorkostensteigerungen insbesondere bei DB Services, ein Rückgang des bereinigten EBITDA und des bereinigten EBIT.

Die Investitionen stiegen im Wesentlichen infolge höherer Fahrzeugbeschaffungen bei DB Fuhrpark.

Die Zahl der Mitarbeiter ist aufgrund des Verkaufs der WBN Waggonbau Niesky sowie der Anpassung an die rückläufige Auftragslage gesunken.

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